Midnight Raga/ Bouffées / I’m afraid to forget your smile:
HSB zu Gast in Barcelona:
16 – 18 01 2026:
Foto: Andreas Etter
Das Hessische Staatsballett auf Gastspiel in Barcelona
Inhalt:
Das Hessische Staatsballett bringt ein neues Tourprogramm auf die Bühne, das drei herausragende Choreografien der letzten Jahre vereint: „Bouffées“, „Midnight Raga“ und „I’m afraid to forget your smile“. Diese Zusammenstellung bietet ein intensives und facettenreiches Tanzereignis, das die Vielfalt und Ausdruckskraft des zeitgenössischen Tanzes zelebriert.
Das Programm ist mehr als nur eine Zusammenstellung einzelner Stücke – es ist ein kuratierter Abend, der die Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes zeigt. Von der verspielten Fantasie in „Bouffées“ über die intensive Körperlichkeit in „Midnight Raga“ bis hin zur emotionalen Tiefe in „I’m afraid to forget your smile“ bietet das Programm ein vielschichtiges Erlebnis, das lange nachwirkt.
Das Programm ist mehr als nur eine Zusammenstellung einzelner Stücke – es ist ein kuratierter Abend, der die Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes zeigt. Von der verspielten Fantasie in „Bouffées“ über die intensive Körperlichkeit in „Midnight Raga“ bis hin zur emotionalen Tiefe in „I’m afraid to forget your smile“ bietet das Programm ein vielschichtiges Erlebnis, das lange nachwirkt.
Bouffées:
Bouffées von Leïla Ka ist eine Wiedereinstudierung der freien Produktion der französischen Choreografin. Das preisgekrönte Stück aus dem Jahr 2022 zeigt fünf Frauen gefangen im Griff einer Trauer, deren Gründe unbekannt sind, aber vielfältig erscheinen. Gefühle von Überwältigung und Befreiung halten sich die Waage beim gleichzeitigen Versuch, den aufkeimenden Kummer in die Kraft des Lebens zu verwandeln. Aufgereiht in geblümten Kleidern entwickelt sich eine körperlich-klangliche Kakophonie der fünf Körper, die Atem, wiederkehrende Gesten und ein Rhythmus des Fallens und Wiederaufstehens vereint.
Midnight Raga:
In der Regel steht bei Ausnahmechoreograf Marco Goecke die Musik nicht am Anfang seiner Arbeit. In seinem Duett Midnight Raga, dessen Titel sich auf die klassische indische Musik bezieht, ist es anders: Die Musik von Ravi Shankar bildet den Ausgangspunkt. Trotz der Inspiration am Orientalisch-Indischen, das sich auch in den schweren blauen Seidenstoffen der Kostüme widerspiegelt, bleibt Goeckes ureigene, nervöse Bewegungssprache unverkennbar. Nach der Uraufführung 2017 am Nederlands Dans Theater (NDT 2) erfährt die für die beiden Tänzer maßgeschneiderte Choreografie in der Wiedereinstudierung am Hessischen Staatsballett eine weitere Verkörperung.
I`m afraid to forget your smile:
Das niederländische Geschwisterpaar Imre & Marne van Opstal sind die Shootingstars in der europäischen Tanzszene. Für das Hessische Staatsballett entwickelten sie ihre Neukreation I`m afraid to forget your smile für sechs Tänzer:innen unter Einbezug von Chören und erforschten den Moment des Loslassens als einen Übergangszustand in der Hingabe an den Verlust. Ein Aufblitzen, so greifbar und vergänglich, dass die Zeit stillzustehen scheint. Nach Tanzengagements am renommierten Nederlands Dans Theater (NDT) 1 & 2 sowie der Batsheva Dance Company startete das junge Duo van Opstal am NDT bereits 2016 eine vielversprechende choreografische Karriere. Mittlerweile kreieren sie regelmäßig für das niederländische Traditionshaus und darüber hinaus in ganz Europa.
Termine:
Fr
16 01 2026
20 Uhr
Tanz: HSB on Tour:
Midnight Raga/ Bouffées / I’m afraid to forget your smile:
HSB zu Gast in Barcelona
Sa
17 01 2026
20 Uhr
Tanz: HSB on Tour:
Midnight Raga/ Bouffées / I’m afraid to forget your smile:
HSB zu Gast in Barcelona
So
18 01 2026
18 Uhr
Tanz: HSB on Tour:
Midnight Raga/ Bouffées / I’m afraid to forget your smile:
HSB zu Gast in Barcelona
Besetzung:
Midnight Raga
Choreografie:
Marco Goecke
Musik:
Ravi Shankar/Etta James
Kostüm:
Marco Goecke/Nadja Kadel
Musikalische Einstudierung:
Waldemar Martynel
Bouffées
I am afraid to forget your smile
Choreografie:
Imre van Opstal/Marne van Opstal
Bühnen- und Lichtdesign:
Tom Visser
Dramaturgie:
Lucas Herrmann
Musikalische Einstudierung:
Daniel Lett