Romeo und Julia:

Tragödie von William Shakespeare:
Sa 21 02 2026:
deutsch von Thomas Brasch
Inszenierung: Charlotte Sprenger
in einer Fassung von Charlotte Sprenger und Cosma Corona Hahne

Dauer:
ca. 2 Std., 50 Min., eine Pause nach ca. 1 Std. 20 Min.

Inhalt:

In Verona wird der Alltag von den (Straßen-)Kämpfen zwischen zwei Familien, den Montagues und Capulets, überschattet. Die beiden Patriarchen steuern diese Auseinandersetzung aus ihren Hinterzimmern und heizen den Konflikt an. Auch ihre Kinder und deren Freund*innen sind voller Vorurteile, die unbeschwertes Feiern und Frei-Sein unmöglich machen. Trotz ihrer Feindschaft verlieben sich Romeo und Julia ineinander und geraten in einen Strudel voller Hass und Gewalt, der ihr Schicksal besiegelt. In der Regie von Charlotte Sprenger, die mit ihrer ganz eigenen Pop-Ästhetik kanonisierte Literatur in die Gegenwart holt, wird Shakespeares Klassiker zu einem bildgewaltigen Appell für die Kraft der Liebe, die sich der Brutalität entgegenstellt.
Diese Inszenierung wird theaterpädagogisch betreut. Für Vor- und Nachbereitungsworkshops sowie andere Angebote wenden Sie sich gerne an die Vermittlungsabteilung.
Für Vor- und Nachbereitungsworkshops sowie andere Angebote wenden Sie sich gerne an die Vermittlungsabteilung.

Content Note:

In der Inszenierung von Romeo und Julia wird auf sprachlicher und darstellerischer Ebene Sex, Mord, Gewalt, Drogenkonsum und Suizid verhandelt. Es kommt zum Einsatz von Stroboskoplicht, Waffen, Kunstblut und es wird mehrfach mit Schusswaffen geschossen. Es werden laute Musik und Soundcollagen, die an Kriegsgeräusche (Bomben, Schüsse, Flugzeuglärm und Alarmsignale) erinnern, abgespielt.

Termine:

https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
So
05 04 2026
19.30 Uhr
Schauspiel: Großes Haus:

Romeo und Julia:

Tragödie von William Shakespeare
deutsch von Thomas Brasch
9 – 60 €
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
Sa
18 04 2026
19.30 Uhr
Schauspiel: Großes Haus:

Romeo und Julia:

Tragödie von William Shakespeare
deutsch von Thomas Brasch
9 – 60 €
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
Mo
20 04 2026
19.30 Uhr
Schauspiel: Großes Haus:

Romeo und Julia:

Tragödie von William Shakespeare
deutsch von Thomas Brasch
18.45 Uhr Einführung
9 – 60 €
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
So
26 04 2026
18 Uhr
Schauspiel: Großes Haus:

Romeo und Julia:

Tragödie von William Shakespeare
deutsch von Thomas Brasch
9 – 60 €
https://www.staatstheater-wiesbaden.de/ Hessisches Staatstheater Wiesbaden Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden
Sa
20 06 2026
19.30 Uhr
Schauspiel: Großes Haus:

Romeo und Julia:

Tragödie von William Shakespeare
deutsch von Thomas Brasch
9 – 60 €

Trailer:

Pressestimmen:

Die Regisseurin Charlotte Sprenger versetzt […] „Romeo und Julia" in eine Gegenwart zwischen Schönheitswahn und Gewaltexzess. Die Bühne aus Stahl und Pop-Up-Store-Sterilität steht dabei im krassen Kontrast zu den knalligen, monochromen Kostümen […]. Der vielseitige Einsatz von Live-Übertragungen per Handykamera unterstreicht die makellose Social-Media-Ästhetik […]. Dabei unterwandert der Krieg zwischen den beiden Familien Montague und Capulet als ständige, latente Gewaltspur alle […] Filter, die per swipe über die Welt gelegt werden können.
nachtkritik, 22. Februar 2026
Die Regisseurin Charlotte Sprenger hat sich für eine radikale Modernisierung des Stücks entschieden – eine Lesart, von der sich besonders junge Erwachsene angesprochen fühlen. […] Eine besondere Kraft hat das Spiel von Maria Wördemann [als Julia]. Sie hat einerseits diesen wunderbar hohen, zarten Shakespeare-Ton. Gleichzeitung strahlt Ihr Spiel eine Stärke aus…
hr Frühkritik 26. Februar 2026
Über zweieinhalb Stunden dauert das bunte Treiben. Mit viel unterlegter Musik (Philipp Plessmann) und brillant inszenierter Action wie dem tödlich endenden Kampf zwischen Tybalt (Timur Frey), Mercutio und Romeo gibt es ununterbrochen etwas zu hören und zu sehen, es gibt keine Sekunde Langeweile.
F.A.Z., 22. Februar 2026
[Charlotte Sprenger] versetzt „Romeo und Julia“ in eine bunte Welt der Beauty-Salons, des omnipräsenten eigenen Bildes, des dynamischen Soundtracks (Philipp Plessmann) und der permanenten Selbstvergewisserung durch Selfie-Videos. Das funktioniert vor allem dann, wenn die Regisseurin verdichtet und starke Symbole findet: Da hängt das junge Paar bei Nachtigall und Lerche im siebten Himmel, aber auch an fragilen Schnüren. Und Graf Capulet […] setzt Julia so massiv unter Druck, dass man eine Vorstellung von einer Zwangsehe bekommt.
Wiesbadener Kurier, 25. Februar 2026

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